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So 06.10.19 19:24 | 31 Kommentare

„We got screwed“

Im Basketball sagt man ja selten, dass ein Team ein Spiel unverdient gewinnt oder verliert. Wenn das der Fall ist, hat das meistens etwas mit den drei Unparteiischen zu tun. Genauso wie heute beim Spiel der Skyliners gegen den FC Bayern (77:81). Die Skyliners sind ganz klar verpfiffen worden. Beim Stand von 77:77 Flopping gegen Lamont Jones zu pfeifen, war der Gipfel der schlechten Schiedsrichterleistung. Entweder muss es ein Offensivfoul gegen Paul Zipser sein oder ein No-Call, aber wie kommt man auf Flopping? Und die Schiedsrichter haben sich sogar das Replay angesehen. Die Folge: Die Bayern trafen den Freiwurf zum 78:77, danach mussten die Skyliners foulen. 80:77. Das letzte Play war super, mit Matt McQuaid hatten die Bayern nicht als Schützen gerechnet, aber sein Wurf wollte nicht fallen. Den ganzen Beitrag lesen

Fr 04.10.19 14:48 | 10 Kommentare

Auf Suche nach einem Hickey-Ersatz

Am Sonntag kommt der FC Bayern München in die Ballsporthalle. Der Unterschied ist in dieser Saison ist noch größer, als in den Jahren davor. Die Bayern sind mittlerweile soweit vom Rest der Liga entfernt, dass wirklich alles, alles zusammenpassen muss und die Bayern müssen einen unfassbar schlechten Tag haben, um ein Spiel gegen sie zu gewinnen. Und das gilt nicht nur für die Skyliners, sondern für jedes Team in der Bundesliga. Die Hessen suchen derweil einen Ersatz für Anthony Hickey, der vier weitere Wochen ausfallen wird. Es wäre für fast jedes Team in der Liga schwierig, den Starting Point Guard zu ersetzen. Den Skyliners tut es besonders weh, weil ihr Spiel auf das schnelle Spiel mit Hickey ausgerichtet ist. Das umzustellen, ist für keinen Trainer einfach und trotzdem hatten die Skyliners sowohl gegen Göttingen, als auch gegen Bonn die Chance auf den Sieg. Bitter war dann die Art und Weise, wie die Spiele verloren gegangen sind. Denn in beiden Spielen sind die Skyliners im Schlussviertel eingebrochen, wie ich auch in der FR geschrieben habe. Den ganzen Beitrag lesen

Mi 02.10.19 20:27 | 6 Kommentare

Den Sieg in Bonn weggeschmissen

Akeem Vargas hat mir nach dem Spiel gegen Göttingen gesagt: „Man sollte möglichste das Schlussviertel gewinnen, um ein Spiel zu gewinnen.“ Gegen Göttingen haben die Hessen das Schlussviertel mit 12:23 verloren. In Bonn 16:25. Bonn hat diese Partie nicht 77:76 gewonnen, die Skyliners haben sie verloren. Trotz unterirdischen 26! Ballverlusten hätten die Skyliners dieses Spiel gewinnen können – ihnen fehlt aber schlichtweg die Qualität dann so ein Spiel zu gewinnen. Shaquille Hines trifft nur einen von drei Freiwürfen. Leon Kratzer vergibt beide Freiwürfe nach einem superschlauen Foul der Bonner. Und weil die Bonner wissen, dass ihnen nur Momo Jones gefährlich werden kann, stürzen sie sich ganz am Ende gleich zu dritt auf den Shooting Guard, der den Ball nur zu Matt McQuaid weitergeben kann, der aus 7,50 Metern den Ball aber vergibt. Die zwei letzten Punkte von Kratzer waren dann nur noch für die Statistik. Denn ob 74:77 oder 76:77 war da schon egal. Die Skyliners dürfen sich auf einen bitteren Saisonstart einstellen. Denn gegen die Bayern und Berlin wird es nichts zu holen geben, sodass sie mit einem 0:3 nächste Woche in die Partie gegen Hamburg gehen werden – ein Pflichtsieg. Den ganzen Beitrag lesen

So 29.09.19 19:30 | 21 Kommentare

Leidenschaft ja, Qualität naja

Alles was zu befürchten war und was nicht hätte passieren dürfen, ist im Pokal-Achtelfinale gegen die BG Göttingen (74:79) passiert. Die Skyliners haben viel zu wenig den Ball bewegt, Leon Kratzer war zu früh in Foulproblemen und die Dreier sind noch schlechter gefallen, als in der Vorbereitung – was widerum auf das erste Problem zurückzuführen ist. Die Leidenschaft war da, wie Akeem Vargas, einer der besten Frankfurter zurecht festgestellt hat, an der Qualität hat es noch gehapert. Der Einzige, der das gebracht hat, was man von ihm erwartet war Lamont Jones. 28 Punkte dazu noch den Ball gut über die Linie gebracht. Matthew McQuaid, Daniel Schmidt und Shaquille Hines waren überhaupt nicht ins Offensivspiel eingebunden. Richard Freudenberg hat auch nur zwei Würfe bekommen. So werden die Skyliners auf lange Sicht nicht erfolgreich sein können, zumal sich die Gegner auf Lamont Jones einstellen werden. Der verletzte Anthony Hickey versprühte zumindest etwas Optimismus. Er sagte, dass er in zwei Wochen wieder da ist. Am Dienstag ist er beim Arzt – dann wissen wir mehr. Wie gut die Skyliners den ersten kleinen Rückschlag wegstecken werden wir dann einen Tag später am Mittwoch in Bonn sehen wenn die erste BBL-Partie ansteht.

Sa 28.09.19 13:06 | 1 Kommentar

„In der Verteidigung ist es einfacher, klare Regeln durchzuziehen“

Sebastian Gleim steht vor seiner Premiere. Am Sonntag wird er zum ersten Mal ein Pflichtspiel als Cheftrainer einer Bundesliga-Mannschaft coachen. Es wird sich sicher etwas anders anfühlen, in einer vollen Hallen mit allen Scheinwerfern im Rampenlicht zu stehen, als im BCM. An den Arbeitsabläufen und der Vorbereitung auf ein Spiel wird sich hingegen wenig ändern. Nach der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz habe ich mich nochmal kurz mit ihm zusammengestellt und über ein paar Themen gesprochen – allen voran den Ausfall von Spielmacher Anthony Hickey. Den ganzen Beitrag lesen

Mi 25.09.19 20:26 | 5 Kommentare

Hiobsbotschaft vor dem Saisonstart

Wie ihr ja bereits mitbekommen habt, fällt Anthony Hickey auf unbestimmt Zeit aus. Er ist beim Rebound im Testspiel gegen Hamburg unglücklich auf dem Fuß gelandet und hat einen Muskeleinriss vom Zehmuskel erlitten, der bis hinten in die Ferse geht. Die Ferse ist ziemlich geschwollen und er muss einen Plastikgips tragen. Am Dienstag wird er nochmal gecheckt, dann wird auch das Hämatom abgeschwollen sein und man wird eine genauere Diagnose stellen können. Das sagte mir Cheftrainer Sebastian Gleim heute. Für ihn war das wie eine Art „Blitzeinschlag“. Bis auf ein paar kleinere Verletzungen und Krankheiten war die Vorbereitung sonst ziemlich ruhig verlaufen – mit einigen Auf und Abs in den Leistungen. Sollte Hickey länger ausfallen, müssen die Skyliners natürlich reagieren. Sollten es „nur“ ein paar Wochen sein, wird wohl erst einmal nichts passieren. Für das ohnehin schon sehr schwierige Programm gleich zu Beginn der Saison ist der Ausfall natürlich doppelt bitter. Den ganzen Beitrag lesen

Mo 16.09.19 11:34 | 26 Kommentare

Noch viele Baustellen

Das Gute vorweg: Für die Hans-Thoma-Schule sind beim Benefizspiel am Sonntag 3000 Euro zusammengekommen. Dadurch wird die Schule sicher wieder eines oder einige ihrer Projekte finanzieren können. Sportlich gesehen war die Partie gegen Ulm (56:77) aber mehr als ernüchternd. Bis auf „unser bestes erstes Viertel in der Vorbereitung“ (Cheftrainer Sebastian Gleim) folgten drei so ziemlich grauenhafte – mit ein paar Minuten im Schlussviertel ausgenommen. Die Skyliners haben vor dem Saisonstart in zwei Wochen noch viel Arbeit vor sich. Den ganzen Beitrag lesen

Mo 02.09.19 09:54 | 4 Kommentare

Kader komplett, Party vorbei, Saisonstart vor Augen

Adam Waleskowski hat Frankfurt im Schnelldurchlauf kennengelernt. Oper, Römer, Schifffahrt über den Main, Hafenpark. Und das alles nachdem er erst 24 Stunden zuvor am Freitagmorgen gelandet war. Medizincheck, Wohnung angucken und Spiel der neuen Mannschaft sehen war schon am Freitag nicht ganz unanstrengend. Aber der 36-Jährige ist ein erfahrener Profi, der sowas wegsteckt und schnell in die Arbeitsroutine kommen wird. Ich hätte jetzt nicht unbedingt damit gerechnet, dass die Skyliners den ehemaligen Ludwigsburger holen, aber Waleskowski kommt aus der John-Patrick-Defensivschule in das Sebastian-Gleim-Team, das sich ebenfalls über die Defense definieren will. Gegen Kapfenberg am Freitag und auch schon beim Spiel gegen Heidelberg war schon zu erkennen, was die Skyliners vorhaben werden: sehr viel, teilweise auch hoch pressen, um jede Posession kämpfen. Auch wenn die Skyliners vielleicht nicht das größte Finesse-Team sein werden, das viele Shooter in seinen Reihen hat, wird dieser Mannschaft zuzuschauen deutlich mehr Spaß machen, als vergangene Saison. Den ganzen Beitrag lesen

Mi 28.08.19 20:20 | 60 Kommentare

Big Love – Die Skyliners feiern 20 Jahre

Unter dem Motto „Big Love“ feiern die Skyliners am Samstag in der ganzen Stadt ihr 20-jähriges Jubiläum. Wie groß ist aus eurer Sicht die Liebe von der Stadt Frankfurt zu den Skyliners? Ich habe sehr oft das Gefühl, dass irgendwie der Funke immer noch nicht so richtig übergesprungen ist und sich nicht so viele Leute für die Skyliners interessieren. Liegt sicher einerseits daran, dass Fußball und die Eintracht sehr viel verdrängen. Andererseits machen und tun die Skyliners mit ihren Schul-AGs ziemlich viel dafür, um Basketball in die Stadt zu bringen oder mit Ständen bei großen Festen, wie dem Museumsuferfest. Und natürlich auch in den Umkreis. Sehr viele Fans kommen ja auch aus der näheren Umgebung – auch von Traditionsstandorten wie Kronberg und Langen. Trotzdem kommt man sich in der Halle trotzdem sehr oft so vor, als säße da sehr viel Event-Publikum, dem es gar nicht so sehr ums Spiel geht, sondern einfach mal was Neues erlebt zu haben. Muss es natürlich auch geben und schürt auch oft genug Begeisterung für weitere Besuche. Aber es fehlt das gewisse Etwas, wie das reine Basketball-Standorte wie Ulm oder Göttingen haben. Täusche ich mich oder was glaubt ihr, woran es liegt? Ist das nur ein Skyliners-spezifisches Problem, weil sie ein „Retortenklub“ sind oder haben das auch andere Klubs?

Mo 19.08.19 19:51 | 15 Kommentare

LaMonte aus der Kiste

Da rechnet man damit, dass jetzt nur noch große Spieler kommen und dann wird heute wie aus dem Nichts LaMonte Jones präsentiert. Wie Kai aus der Kiste. Ein super Shooter, der sicher ein go-to-guy sein wird. Je mehr ich drüber nachdenke, umso schlauer finde ich die Verpflichtung. Den ganzen Beitrag lesen