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So 13.09.20 17:47 | 11 Kommentare

Ein neuer Guard im Anflug – Test gegen Göttingen verloren

Die Skyliners haben einen Shooting Guard verpflichtet. Er wird am Montag oder Dienstag vorgestellt. Das gab Cheftrainer Sebastian Gleim am Rande der 76:83-Niederlage im ersten Testspiel gegen die BG Göttingen bekannt. Trainingsspieler Emmanuel Lecomte war mit 16 Punkten am Sonntag bester Werfer. Rasheed Moore (14) und Michael Kessens (13) hinterließen ebenfalls einen guten Eindruck. Ob Lecomte verpflichtet ist noch offen. Konstantin Konga und Richard Freudenberg sind beide noch nicht im Mannschaftstraining, sodass sie auch im Test gegen die BG fehlte, die ihrerseits auf Akeem Vargas, Jorge Gutierrez und Dennis Kramer verzichten mussten. Die Skyliners hatten stark begonnen und zwischenzeitlich mit 37:27 geführt. In der zweiten Hälfte mehrten sich Ballverluste und die individuelle Qualität der Göttinger Guards, insbesondere Aubrey Dawkins (21 Punkte) und Christian Vital (16 Punkte), kam zum Vorschein.

So 06.09.20 20:18 | 4 Kommentare

Geduld ist das Zauberwort

Knapp sechs Wochen sind es noch zum ersten Pflichtspiel der Skyliners. Am 17. oder 18. Oktober starten sie in den Pokalwettbewerb gegen Gießen, Vechta und Göttingen. Stand heute wären die Hessen erster Anwärter auf den vierten Platz. Das liegt einfach daran, dass der zentrale Spieler im System von Cheftrainer Sebastian Gleim fehlt: der Starting Point Guard. Und nach Möglichkeit sollen aus Trainersicht noch die anderen zwei offenen Ausländerspots besetzt werden. Um in der BBL bestehen zu können, wäre es essenziell. „Wir müssen geduldig sein“, mahnt Gleim, der den konservativen Kurs von Gunnar Wöbke verteidigt. „Gunnar ist ein guter Leader“, betont der 36-Jährige. Er mache keine falschen Versprechungen und sorge sich um die Mitarbeiter des Klubs, dass die ihren Lebensunterhalt weiter bestreiten können. Für den geschäftsführenden Gesellschafter ist das Entscheidende, die Strukturen inklusive der gesamten Jugendarbeit so fortzuführen wie bisher. Da noch immer unklar ist, inwiefern die Skyliners vom Nothilfepaket des Bundes für den Profisport profitieren können und man aktuell nicht sagen, ob, wann und wie viele Zuschauer wieder zu den Ligaspielen kommen können, macht das eine Planung extrem schwer. Den ganzen Beitrag lesen

So 02.08.20 10:36 | 34 Kommentare

Was passiert nach dem Kratzer-Abgang?

Bevor ich mich in den zweiwöchigen Urlaub verabschiede und ich nur noch sporadisch in den Blog schauen werde, will ich nochmal ausführlicher auf den Abgang von Leon Kratzer eingehen. Der Center war ein wichtiger Baustein in den Kaderplanungen der Skyliners und die Enttäuschung, dass er jetzt nach Bonn geht, ist schon recht groß. Zumal der 2,11-Meter-Mann den Klub ja nicht zu einem größeren Verein verlässt, sondern zu einem Team, das sich komplett im Umbruch befindet und in den vergangenen Jahren auch nicht viel besser war als die Skyliners. Den ganzen Beitrag lesen

Di 28.07.20 13:58 | 19 Kommentare

Zurück als Vorbild

Unter dieser Überschrift habe ich den FR-Artikel über Konstantin Konga verfasst, der seit heute als dritter Neuzugang feststeht.  Heute vormittag habe ich mit ihm kurz telefoniert und über seine Ziele bei den Skyliners gesprochen bei denen er auch noch Assistenztrainer der Pro B wird. Er wird sich also viel um Len Schoormann, Bruno Vrcic und Maxi Begue kümmern und ihnen „Feuer machen“, wie Cheftrainer Sebastian Gleim es formuliert hat. Nach dem Abgang von Akeem Vargas war es wichtig, wieder einen Typen zu holen, der auch etwas lauter ist und den Klub gut kennt. Den ganzen Beitrag lesen

Do 16.07.20 15:00 | 30 Kommentare

Gudmundsson ist da, Moore im Anflug

Während der erste Transfer der Saison 2020/2021 fix ist, werden die Skyliners demnächst eine weitere Verpflichtung bekannt geben. Nach Jon Axel Gudmundsson wird Rasheed Moore von Zweitligist Schwenningen nach Frankfurt wechseln. Der 25-Jährige soll auf den Positionen 3/4 zum Einsatz kommen. Damit ist klar, dass Shaquille Hines, bei dem es eine Option gab, nicht zurückkehren wird. Gudmundsson soll auf den Positionen 1,2 und 3 variabel zum Einsatz kommen. Der Starting Point Guard wird er nicht. Offen ist weiterhin was Leon Kratzer macht. Er hat ein Angebot vorliegen. Sicher wird er von anderen Klubs besser dotierte Verträge vorgelegt bekommen, aber wo wird er so viel Spielzeit und Entwicklungsmöglichkeiten kriegen, wie bei den Skyliners? Er ist erst 23 und wäre gut beraten, noch mindestens ein Jahr in Frankfurt dranzuhängen. An seiner Personalie hängt natürlich auch stark ab, wie die Hessen weiter auf den großen Positionen verpflichten werden. Auf den Guard-Positionen schaut sich Cheftrainer Sebastian Gleim deshalb intensiver um und führt Gespräche, als beispielsweise mit einem 4/5er.

Mo 13.07.20 12:18 | 7 Kommentare

Sebastian Gleim im Interview: „Das sind meine vier Punkte für die Zukunft“

Es war ein schwieriges erstes Jahr für Sebastian Gleim als Headcoach der Frankfurt Skyliners. Zahlreiche Verletzte, dazu noch die Unerfahrenheit auf BBL-Niveau zu coachen, dann Corona und jetzt eine ungewisse Zukunft. Trotzdem hat der 36-Jährige für die kommende Saison einen klaren Plan. Ich habe mich mit ihm über die vergangene Saison unterhalten, seine Spielphilosophie und seine Ziele. Es ist ein sehr ausführliches Interview geworden, um viele Punkte abzudecken für die in der normalen Berichterstattung bisher kein Platz war. Bin auf eure Reaktionen gespannt. Den ganzen Beitrag lesen

Fr 19.06.20 21:12 | 51 Kommentare

Pleiten, Pech und Pannen

Ich weiß, die Überschrift ist etwas abgedroschen, aber sie passt zur Saison 2019/2020 der Frankfurt Skyliners. Sie fing so an, wie sie aufgehört hat. Mit zahlreichen Verletzten und Niederlagen. Auch im letzten Spiel des Finalturniers gegen Ulm reichte den Schwaben eine gute zweite Hälfte, um locker zu gewinnen. Angefangen von Niklas Kiel und Anthony Hickey und aufgehört mit Leon Kratzer und Lamont Jones. Von den ganzen Verletzten zwischendrin wollen wir erst gar nicht anfangen. Es war letztlich eine verkorkste Saison für die Hessen, wie ich im FR-Artikel geschrieben bei denen niemand wirklich vollends überzeugen konnte. Neben dem Verletzungspech wurden Fehler bei der Kaderzusammenstellung gemacht, Fehler bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit einzelner Spieler. Die Skyliners haben nur sechs Spiele gewonnen und waren das mit Abstand schlechteste Offensivteam der Liga. Ab und an konnten sie das mit ihrer Physis wettmachen, aber meistens reichte die Qualität im Angriff einfach nicht aus. Die Skyliners werden ihren Kurs angesichts einer fehlenden Zukunftsperspektive (Stichwort Halle) und ungewissen Faktoren auf denen sie kein Einfluss haben (Corona-Krise) anpassen müssen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden die Skyliners erfinderisch sein und im Scouting einen wesentlich besseren Job machen müssen und hoffen, dass ihre eigenen Talente wie Len Schoormann, Bruno Vrcic und Maximilian Begue verletzungsfrei bleiben und die nötigen Entwicklungsschritte machen. Den ganzen Beitrag lesen

Do 18.06.20 08:58 | 7 Kommentare

Ins Schicksal ergeben – Ungewisse Zukunftspläne

Am Samstag wird der Skyliners-Tross seine Koffer und Taschen packen und sich auf den Rückweg nach Frankfurt machen. Dann wird es vielleicht noch ein paar Gespräche geben bis sich die Spieler in ihre Heimat machen und dann eine sehr lange Zeit warten müssen, wie es für sie weiter geht. Stand heute ist noch überhaupt nicht absehbar wann und in welcher Form die neue Basketballsaison losgeht. Geschäftsführung und Trainerteam werden hingegen sehr viel zu tun haben, um diese verkorkste Saison aufzuarbeiten und sich für die kommende Spielzeit besser aufzustellen. Den ganzen Beitrag lesen

So 14.06.20 15:06 | 31 Kommentare

Das Hoffen auf Bamberg

Vier Spiele in siebeneinhalb Tagen haben die Frankfurter Basketballer absolviert. Und das ohne drei Stammkräfte. Irgendwie war der Einbruch gegen Bamberg nicht verwunderlich, die wiederum nach der Niederlage gegen Ludwigsburg auf Wiedergutmachung brannten. Trotzdem sollten die Skyliners ins Viertelfinale einziehen, da ich nicht sehe, wie die ebenfalls sehr dezimierte Vechtaer Mannschaft gegen Bamberg gewinnen soll. Für die Hessen würde es dann in zwei Spielen gegen Ulm ums Halbfinale gehen. Alles weitere zur aktuellen Personalsituation gibt es im FR-Artikel, denn die ist nach der Partie gegen BAmberg nicht besser geworden. Im Gegenteil.

Di 09.06.20 14:40 | 21 Kommentare

Im Kollektiv gegen Ludwigsburg

Auch im zweiten Spiel des BBL-Finalturniers sind die Skyliners der klare Außenseiter. Ludwigsburg hat in der ersten Halbzeit gegen Vechta angedeutet, was für ein starkes Team da auf dem Parkett steht. Auch wenn das Team von John Patrick in der zweiten Halbzeit nachgelassen hat, haben sie immer wieder die big plays gemacht, um das Spiel zu gewinnen. Die Skyliners werden sich wie gegen Alba auf ihr Kollektiv verlassen müssen, denn auch Ludwigsburg wird es auf Lamont Jones abgesehen haben. Daher heißt es für die anderen noch mehr, offensiv input zu geben. Und ganz wichtig: sie dürfen sich keine Schwächephase wie gegen Alba Berlin erlauben.