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Mo 01.10.18 20:18

Mäßiger Auftakt

Es war deutlich mehr drin in Ludwigsburg für die Skyliners. 76:83 hieß es am Ende aus Frankfurter Sicht. Zeitweise schien sogar eine Wende möglich, letztlich war die Niederlage im Auftaktspiel aber verdient, weil Ludwigsburg mit Jordan Crawford, Trevor Mbakwe und Karim Jallow drei Spieler auf dem Parkett hatten, die den Unterschied ausgemacht haben. Die Skyliners hatten nur Quantez Robertson, den ich im aktuellen FR-Artikel gewürdigt habe und dort die wichtigsten Sachen aus meinem Gespräch vor einer Woche mit ihm untergebracht habe. Vor dem ersten Auftritt im Eurocup seit der Saison 2011/2012 haben die Skyliners genügend an dem sie noch arbeiten müssen.
Rebounds, bessere Abstimmung in der Verteidigung und besser auf den Ball aufpassen hat Cheftrainer Gordon Herbert angemahnt. 20 Turnover und 13 Offensivrebounds waren eindeutig zu viel, um gegen Lubu bestehen zu können – vor allem wenn man die Scoringpower von Brady Heslip nicht nutzen konnte. Der Kanadier wurde ziemlich gut augeschaltet von der Ludwigsburger Defensive. Das hätten die Skyliners nutzen müssen, um andere Spieler freizuspielen. Aber Jason Clark war dazu in dieser Partie noch nicht in der Lage und Erik Murphy, der andere Scharfschütze, kam erst zu spät ins Rollen. Trae Bell-Haynes hat mir ganz gut gefallen für seine erste Partie als Profi. Sehr athletisch, gute Übersicht, ein paar Rookiefehler, aber das ist ganz normal. Das Gute ist, dass die Skyliners jetzt viele Spiele auf hohem Niveau haben, um sich weiter einzuspielen. Turin ist ein echter Kracher, die haben sich mit viel Geld ihre Mannschaft zusammengestellt und Euroleague- und sogar NBA-Erfahrung im Team. Auch Ulm im Pokal wird eine Herausforderung für die Hessen.

Zum ersten Eurocup-Spiel seit sieben Jahren erwarten die Skyliners bis zu 2500 Zuschauer. Das wäre für ein internationales Spiel eine gute Zahl, vielleicht schauen auch ein paar Kurzentschlosse noch spontan vorbei. Ich bin sehr gespannt darauf, wie Gordie rotieren wird. Gegen Ludwigsburg spielte er mit acht einhalb Spielern. Richard Freudenberg und Garai Zeeb sahen gar keine Minuten, dafür spielten sie einen Tag später im Pro-B-Spiel gegen Würzburg. Der Topscorer aus dieser Partie sowie der ersten Pro-B-Partie, Elijah Clarance, wird auf jeden Fall im Kader stehen. Im Eurocup gibt es keine Ausländerbeschränkung, sodass der Schwede sich gleich auf internationalem Topniveau beweisen kann. Wie sich das wiederum auf Freudenbergs Minuten auswirken wird? Mal sehen. Er wird wohl eher auf seine Chancen in den Spielen gegen die vermeintlich „Kleinen“ lauern müssen.

 

4 Responses

  1. 1 # Peter Oktober 2 2018 @ 12:38

    Kann man die Skyliners Eurocup spiele irgebdwo schauen? Online Streaming?

  2. 2 # Timur Tinç Oktober 2 2018 @ 13:19

    Ja, Telekomsport hat die Rechte. Wenn du Telekomkunde bist, ist es 12 Monate kostenlos, danach kostet es 4,95 Euro. Ansonsten 9,95 im Jahresabo, monatlich 16,95 Euro.

  3. 3 # Björn Oktober 2 2018 @ 18:09

    Das was Timur sagt 😉

  4. 4 # Peter Oktober 2 2018 @ 21:52

    Ach stimmt ja…perfekt merci. Da lohnt sich das Abo für Clubs, die international spielen, direkt doppelt.

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